Linux für Supercomputer von SGI
Silicon Graphics [SGI] stellt mit seiner Familie von Altix-3000-Servern und -Superclustern die nach eigenen Angaben bisher leistungsfähigsten Linux-Systeme vor.
In der High-End-Konfiguration als Shared-Memory-Cluster sollen sie Benchmark-Werte von traditionellen Supercomputern erreichen und übertreffen können. Die Altrix-Server können nach Angaben von SGI die einzelnen Prozessoren dynamisch unterschiedlichen Anwendungen zuweisen.
Jeder Node des neuen SGI-Superclusters besteht aus einem Server mit bis zu 64 Itanium-Prozessoren von Intel, die eine Taktfrequenz von 900 MHz oder einem GHz aufweisen, und verfügt über einen Arbeitsspeicher von 512 GB. In einer Konfiguration mit GHz-Prozessoren soll der Server ein Drittel mehr Leistung bieten als die Konkurrenz. Die Altix-3000-Systeme werden mit der "NUMAlink System Interconnect Fabric" von SGI verbunden, mit der bis zu mehrere hundert Prozessoren kombiniert werden können. Nach Angaben des Unternehmens sollen sich mit der Architektur in Zukunft Supercluster mit bis zu 2.048 Prozessoren verwirklichen lassen.
Silicon GraphicsKostenpunkt
Als Einsteigermodell bietet SGI den Altix 3300 mit bis zu zwölf Prozessoren und 32 GB Arbeitsspeicher an. Das System kostet rund 70.000 USD.
Ein Altix 3700 mit 64 Prozessoren, der Baustein für Supercluster, kommt auf 1.129 Mio. USD.
Das Unternehmen will mit der Altix-3000-Familie vor allem im wissenschaftlichen Bereich punkten. Durch die Kombination von Standardprozessoren und Linux-Betriebssystem zusammen mit seiner NUMA-Verbindungsarchitektur hofft SGI auch kostenmäßig überzeugen zu können.
Neben SGI arbeitet unter anderem auch IBM zurzeit an einem Supercomputer auf Linux-Basis.
