Transmeta will auf den Embedded-Markt
Transmeta will sich in Zukunft verstärkt um den Markt für Embedded-Prozessor bemühen.
Das für seine Energiespar-Chips bekannte Unternehmen will anfänglich drei Modellen mit Taktfrequenzen von 667 MHz, 800 MHz und 933 MHz seines "Crusoe Special Embedded" [SE]-Prozessors anbieten. Von allen Modellen sollen sowohl Standard- als auch Low-Power-Versionen auf den Markt kommen. Daneben hat Transmeta ein eigenes Embedded-Partners-Programm angekündigt, in das Unternehmen für Embedded-Betriebssysteme und BIOS sowie Hardwarepartner eingebunden sind.
Der Crusoe SE zeichnet sich nach Angaben des Unternehmens vor allem durch niedrigen Energieverbrauch und geringe Hitzeentwicklung aus. So soll selbst die schnellste Prozessorenversion keine eigene Lüftung benötigen. Dazu verfügen alle drei Prozessorenvarianten über Long-Run-Technologie von Transmeta für die Überwachung von Energieverbrauch und Hitzenentwicklung.
Lange Lebensdauer
Die Crusoe-SE-Prozessoren wurden speziell auf eine lange
Lebensdauer unter harten Einsatzbedingungen getestet. Die ersten
drei Modelle überstehen nach Angaben des Unternehmens
Betriebstemperaturen bis zu 100 Grad. Zukünftige Generationen von
Crusoe-SE-Prozessoren sollen eine noch höhere Hitzebeständigkeit
aufweisen. Die Preise starten bei 50 USD für einen
667-MHz-Prozessor.
Mehr dazuNeustart auf dem Embedded-Markt
Transmeta wollte sich bereits vor einem Jahr dem Embedded-Markt zuwenden. Die Pläne wurden allerdings nach der Ablöse des damaligen CEO Mark Allen auf Eis gelegt. Jetzt will das Unternehmen in diesem Marktsegment neue Einnahmequellen erschließen. Embedded-Systeme sind Geräte wie Verkaufsterminals, Desktop-Boxen und Infotainment-Lösungen für Fahrzeuge, die vom Benutzer nicht weiter verändert werden können.
