04.01.2003

PAULUS NEEF, Eine Pixelpark-Chronik in knapp drei Dutzend Links weiter unten

Bildquelle: pixelpark

Versuchte Rückkehr in den Pixelpark

Der im Dezember aus dem Amt gedrängte frühere Pixelpark-Vorstandschef Paulus Neef will einem Zeitungsbericht zufolge gegen seine Abberufung klagen und den angeschlagenen Internet-Dienstleister retten. Dabei wird er offenbar nach dem Rückzug des bisherigen Hauptanteilseigners Bertelsmann von den neuen Großaktionären unterstützt.

"Ich werde mit allen juristischen Mitteln gegen den Rauswurf vorgehen", sagte Neef laut einer Vorabmeldung der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er werde um Pixelpark kämpfen. "Schon als Gesellschafter habe ich ein Interesse, dass Vermögen nicht mutwillig zerstört wird," sagte Neef.

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Außerordentliche Hauptversammlung

Bertelsmann hatte Ende Dezember seinen Anteil an Pixelpark auf 20 Prozent von zuvor 60 Prozent zurückgefahren. Dafür hatten der Medienmanager und Ex-Chef von Universal Wolf-Dieter Gramatke und der Eigentümer des Potsdamer Multimedia-Unternehmens Mediacs, Axel Fischer, jeweils 20,1 Prozent der Anteile erworben.

Beide wollen offenbar Neef in die alte Position zurückhieven. "Ich habe großes Vertrauen zu Neef, mit dem wir bereits gemeinsam Ziele erarbeitet haben", sagte Fischer der "Welt" Mit Richter dagegen habe er noch nie gesprochen.

Nach Angaben der "Welt" soll bei einer außerordentlichen Hauptversammlung über die künftige Führung des Unternehmens entschieden werden