31.12.2002

AUSGEHANDELT

Spanien verschiebt UMTS-Start erneut

Unter dem Druck der Netzbetreiber hat die spanische Regierung den Termin für den Aufbau der iberischen Mobilfunknetze der dritten Generation erneut verschoben.

Erst im zweiten Halbjahr 2003 müssen nun Telefonica Moviles, Vodafone, Amena und Xfera [wie Quam eingefrorenes Joint Venture von Vivendi und Sonera] ihre ¿UMTS-Netze aufbauen - und das auch nur für den Testbetrieb. Ein kommerzieller Start wird erst für Mitte 2004 angepeilt.

Vereinbarung

Daneben dürfen die Lizenznehmer ihre Rückstellungen für den Netzaufbau von bislang 7,4 auf nur noch 1,3 Milliarden Euro senken.

Im Gegenzug verpflichteten sich die Unternehmen, im kommenden Jahr 20 Prozent mehr in die UMTS-Infrastruktur zu investieren als 2002.