Apache bleibt Serverhäuptling
Laut Netcraft.com konnte der Apache-Webserver seinen Marktanteil im Dezember weiter ausbauen, während Microsofts Internet Information Server etwas verloren hat.
Bei der Anzahl der Hosts verzeichnen die USA massive Einbrüche, während Europa und Asien kräftig zugelegt haben.
Mehr als 35 Millionen Websites hat Netcraft im Dezember analysiert. 66,5 Prozent aller aktiven Websites laufen dem Ergebnis nach unter Apache. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vormonat von 1,85 Prozent. Auf Microsofts ISS [Internet Information Server] setzen 24,74 Prozent [minus 0,85 Prozent gegenüber November 2002] aller Website-Betreiber.
Der Anteil der unter Zeus oder SunONE betriebenen Sites ist mit 1,55 beziehungsweise 1,38 Prozent nahezu unverändert geblieben.
Mehr Sites in Europa und Asien
Interessant ist auch die Gesamtentwicklung des letzten Jahres
bezogen auf die geografische Lage der Webserver im Netz. Während in
den USA im Jahr 2002 5,3 Millionen Host-Namen verschwanden,
entstanden im gleichen Zeitraum 4,1 Millionen neue Hosts in Europa
und im asiatischen Raum. Die Zahl der aktiven Sites stieg um über 17
Prozent von 14,1 auf 16,6 Millionen im Zeitraum von Jänner bis
Dezember 2002.
Die StudieDie Zahl der IP-Adressen legte hingegen nur um 5,44 Prozent auf etwas über vier Millionen zu.
Eine große Veränderung hat es hingegen bei dem Einsatz von Script-Sprachen gegeben. Die analysierten IP-Adressen mit Script-Sprachen stiegen von 612.420 auf 931.468. Besonders beliebt sind dabei ASP und PHP.
Der Anteil von SSL-Servern ist von 153.072 auf 174.745 gewachsen, ein Plus von 14,1 Prozent.
