Erste iVDR-Prototypen auf der CES
Das iVDR-Konsortium [Information Versatile Disk for Removable Usage] plant auf der Consumer Electronics Show [CES]
in Las Vegas Anfang Januar die Prototypen eines 1,8-Zoll-Laufwerkes und zwei 2,5-Zoll-Drives mit der iVDR-Technologie vorzustellen.
Das iVDR-System wird auf der CES erstmals außerhalb Japans der Öffentlichkeit präsentiert.
Acht japanische Firmen gründeten Konsortium
Die Technologie wurde im März 2002 von acht Elektronik-Firmen ins
Leben gerufen - Canon, Fujitsu, Hitachi, Phoenix Technologies KK,
Pioneer, Sanyo, Sharp und JVC. Im Konsortium sitzen derzeit 28
Firmen, darunter auch die Festplattenhersteller Maxtor und Seagate.
Standard für 2,5-Zoll-Wechselfestplatten2,5-Zoll und 1,8-Zoll-iVDR-Laufwerke
Es wird erwartet, dass es auf der CES drei Prototypen zu sehen gibt.
Auf dem Stand von Hitachi Global Storage Technologies sollen zwei 2,5-Zoll-iVDR-Laufwerke, eines mit parallel und eines mit Serial-ATA-Interface sowie ein 1,8-Zoll-Serial-ATA-Drive mit Serial-ATA vorgestellt werden. Neben den Prototypen werden auch verschiedene Geräte mit iVDR-Technologie wie PCs und Fernseher präsentiert.
Die 1,8-Zoll-Drives, deren Medien einen Durchmesser von 80 mm haben, sollen vorwiegend in Audio-Playern oder Navigationssystemen zum Einsatz kommen.
Die etwas dickeren 2,5-Zoll-Medien mit einem Durchmesser von 130 mm wurden als Massenspeicher für PCs und Unterhaltungselektronik entwickelt. Über einen Adapter sollen die 1,8-Zoll-Medien auch in 2,5-Zoll-Laufwerken nutzbar sein.
9. bis 13.1. in Las Vegas
Die diesjährige Consumer Electronics Show [CES] findet von 9.
Jänner bis 13. Jänner 2003 in Las Vegas, Nevada, statt.
CES
iVDREinigung mit Filmindustrie steht noch aus
Derzeit fasst eine iVDR-Disk bis zu 80 GB, nächstes Jahr soll die doppelte Menge an Daten auf ein 2,5-Zoll-Medium passen.
Die ersten verfügbaren Geräte kommen für den PC und sollen zwischen 166 und 249 USD kosten.
Erst danach ist mit den Laufwerken für Consumergeräte wie Videorekorder zu rechnen. Mit dem hier angepeilten Preis von unter 90 USD hoffen die Hersteller auf eine schnelle und breite Akzeptanz.
Doch dazu muss erst noch das Problem des Kopierschutzes gelöst werden. Das Konsortium hofft daher bis März 2003 sich mit der Filmindustrie auf einen Standard geeinigt zu haben.
