E-Commerce soll Umsätze retten
Das Weihnachtsgeschäft ist heuer in den USA laut Analysten schwach ausgefallen. Nur ein Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr erwartet der Direktor von Thomson First Call, Charles Hill, der die Prognosen verschiedener Experten zusammenfasste.
Starke Zuwächse waren jedoch bei Verkäufen über das Internet zu verzeichnen. Nach verschiedenen Schätzungen stiegen die dort getätigten Umsätze heuer um 20 bis zu 40 Prozent.
Guter W-Commerce-Start in den USAAngst und keine Zeit zum Shoppen
Als Grund für die insgesamt schwache Weihnachtssaison wird einerseits die durch den Kalender verkürzte Einkaufsperiode und andererseits die schlechte Konjunkturlage gesehen. Zwischen Thanksgiving, traditionell Beginn der Weihnachtseinkäufe in den USA und Weihnachten lagen heuer nur 27 Tage gegenüber sonst meist 33 Tagen.
Entlassungen, der Kursverfall an der Wall Street und Angst um den eigenen Arbeitsplatz hätten bei vielen Konsumenten die Kauflust deutlich eingeschränkt, berichtet die "New York Times".
