26.12.2002

US-WEIHNACHTEN

E-Commerce soll Umsätze retten

Das Weihnachtsgeschäft ist heuer in den USA laut Analysten schwach ausgefallen. Nur ein Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr erwartet der Direktor von Thomson First Call, Charles Hill, der die Prognosen verschiedener Experten zusammenfasste.

Angst und keine Zeit zum Shoppen

Als Grund für die insgesamt schwache Weihnachtssaison wird einerseits die durch den Kalender verkürzte Einkaufsperiode und andererseits die schlechte Konjunkturlage gesehen. Zwischen Thanksgiving, traditionell Beginn der Weihnachtseinkäufe in den USA und Weihnachten lagen heuer nur 27 Tage gegenüber sonst meist 33 Tagen.

Entlassungen, der Kursverfall an der Wall Street und Angst um den eigenen Arbeitsplatz hätten bei vielen Konsumenten die Kauflust deutlich eingeschränkt, berichtet die "New York Times".