Luftraumhoheit für Santa C.
Bereits zum 45sten Mal findet dieses Jahr das "Santa Tracking" des geheimen US-Luftabwehrkommandos NORAD statt.
Dabei wird Santa Claus und seinen neun Rentieren der Luftraum über den USA und Kanada freigeräumt. Nach Angaben von NORAD wurde dieses Jahr erstmals ein spezielles Arrangement mit Nord Pol, der Heimat Basis von Santa Claus getroffen.
Eigentlich spürt das tief in den Rocky Mountains bei Colorado Springs im Bundesstaat Colorado verborgene Luftabwehrkommando feindliche Flugobjekte auf. Doch in der Vorweihnachtszeit lauert die binationale Sicherheitstruppe der USA und Kanadas, mit feinsten Radar- und Satellitenantennen bewaffnet, dem fliegenden Rentier-Gespann auf und sagt den Kinder wo sich der Geschenkebringer augenblicklich befindet.
Die Santa Watch ist eine definitiv nicht ernst gemeinte Tradition von NORAD, die ursprünglich von gelangweilten Technikern in den 50er und 60er Jahren ins Leben gerufen wurde. Inzwischen ist das "Santa Tracking" ein alljährliches Medienereignis mit eigenen Sponsoren und Webseite.
NORAD tracks SantaErfolgreicher Testflug am 18. Dezember
Santa drehte laut NORAD bereits am 18. Dezember eine schnelle Runde über Nordamerika, damit NORAD seine Radaranlagen und Abfangjäger, die den Schlitten am Weihnachtsabend begleiten sollen, testen kann.
Auch die Infrarotsatelliten, die Rudolfs rote Nase am Rückflug erkennen, wurden dabei überprüft. Für den Weihnachtsabend sind zusätzliche SantaCams, die weltweit aufgestellt werden sollen, vorgesehen.
In Computeranimationen wird die Flugroute des Weihnachtsmannes durch alle Zeitzonen der Erde verbildlicht: Am 24. Dezember startet die "Christmas-Tour" am Nordpol. Ein kleines Schlitten-Symbol markiert den jeweiligen Standort auf einem dreidimensionalen Globus.
Testflug mit Militärunterstützung
Bei seinem Testflug wurde Santa zuerst von zwei CF-18 der
Kanadischen Luftwaffe eskortiert, später dann von zwei F-15 der
US-Luftwaffe.
Der TestflugDruckfehler als "Traditionsbeginn"
Den Beginn des Santa-Tracking machte der Vorgänger von NORAD, Continental Air Defense Command [CONAD], nachdem ein Geschäft in Colorado Springs eine Telefonnummer veröffentlicht hatte, unter der Kinder Santa Claus erreichen sollten.
Durch einen Druckfehler landeten die Kinder bei der CONAD-Hotline des diensthabenden Chefs. Colonel Harry Shoup begann damals auf den Radarschrimen nach Zeichen von Santa auf seinem Weg vom Nordpol in den Süden Ausschau zu halten. Die gefundenen Daten wurden den Kindern, die anriefen, mitgeteilt.
