21.12.2002

GREIFBAR

Bildquelle: fuZo

Notebooks mit 3D-Display ab 2003

Sharp will im Laufe des kommenden Jahres Flachbildschirme und Notebooks auf den Markt bringen, die dreidimensionale Bilder darstellen können.

Dabei sollen Anwender keine speziellen Brillen oder zusätzliche Software benötigen, um die Räumlichkeit wahrzunehmen.

In Japan sind bereits Handys des Herstellers verfügbar, die eine abgespeckte Version der Display-Technik enthalten.

Gehirn rechnet Bilder in 3D um

Die räumliche Darstellung erzielt Sharp, indem zwei TFT-Panels [Thin Film Transistor] hintereinander montiert und durch eine parallaxe Filterschicht getrennt werden. Die Lichtsignale einzelner Bildpunkte werden durch die Schicht abgelenkt. Die so entstehenden diffusen Bilder rechnet das menschliche Gehirn in dreidimensionale Räume um.

Der 3D-Effekt entsteht aber nur im richtigen Betrachtungsabstand von ungefähr 40 Zentimetern.

Auch der Aufwand für die Entwickler soll sich in Grenzen halten. So hätte es beispielsweise nur einen Tag Arbeit benötigt, um "Quake" anzupassen.