Notebooks mit 3D-Display ab 2003
Sharp will im Laufe des kommenden Jahres Flachbildschirme und Notebooks auf den Markt bringen, die dreidimensionale Bilder darstellen können.
Dabei sollen Anwender keine speziellen Brillen oder zusätzliche Software benötigen, um die Räumlichkeit wahrzunehmen.
In Japan sind bereits Handys des Herstellers verfügbar, die eine abgespeckte Version der Display-Technik enthalten.
Spiele, CAD- und medizinische Anwendungen
Mit der Entwicklung will sich der Hersteller vor allem an Gamer
richten. Die Monitore seien aber auch zur Darstellung medizinischer
Anwendungen und für CAD-Applikationen [Computer Aided Design]
geeignet.
SharpGehirn rechnet Bilder in 3D um
Die räumliche Darstellung erzielt Sharp, indem zwei TFT-Panels [Thin Film Transistor] hintereinander montiert und durch eine parallaxe Filterschicht getrennt werden. Die Lichtsignale einzelner Bildpunkte werden durch die Schicht abgelenkt. Die so entstehenden diffusen Bilder rechnet das menschliche Gehirn in dreidimensionale Räume um.
Der 3D-Effekt entsteht aber nur im richtigen Betrachtungsabstand von ungefähr 40 Zentimetern.
Auch der Aufwand für die Entwickler soll sich in Grenzen halten. So hätte es beispielsweise nur einen Tag Arbeit benötigt, um "Quake" anzupassen.
Spezifikationen für 3D-Geräte
Anfang Dezember ist erstmals das neu gegründete 3D-Konsortium
zusammengetreten, dem unter anderem Toshiba, Sony, Kodak und
Microsoft angehören. Es soll Produktionsstandards und
Software-Spezifikationen für 3D-Geräte entwickeln.
3D-Konsortium
