DirectX 9.0 freigegeben
Ab sofort steht die Multimedia-Schnittstelle DirectX in Version 9.0 zum Download bereit.
DirectX 9.0 kann auf Rechnern mit Windows 98, ME, 2000 und XP installiert werden. Ein Webinstaller kann heruntergeladen werden, eine Deinstallationsroutine gibt es nicht.
Der Download des Installers beträgt knapp 300 KB. Sobald er gestartet wird, stellt er automatisch fest, welche Dateien zur Installation von DirectX 9.0 benötigt werden.
Automatische Treiber-Überprüfung
Beim "DirectX-Diagnoseprogramm" [dxdiag] präsentiert sich eine
der ersten Veränderungen. Es überprüft auf Wunsch via Internet die
auf dem Rechner installierten Treiber auf eine Zertifizierung durch
die "Microsoft Windows Hardware Quality Labs" [WHQL].
Webinstaller für DirectX 9.0Neue Features
Zu den Neuerungen für Entwickler gehört die "High Level Shading Language" [HLSL]. Dabei handelt es sich um eine Entwicklungsumgebung, die eine der Programmiersprache "C" ähnelnde Syntax besitzt. Mit HLSL verspricht Microsoft den Entwicklern ein mächtiges und flexibles Werkzeug zur Erstellung von 3-D-Grafiken und Effekten.
Mit DirectX 9.0 feiert auch "Direct Draw" [DDraw] ein Comeback. Mit dieser Schnittstelle wird die Anzeige von 2-D-Grafiken gesteuert. Bei der Vorgängerversion vernachlässigte Microsoft noch diesen Bestandteil von DirectX. In der neuen Version wurde DDraw verbessert.
Auch im 3-D-Bereich hat Microsoft eigenen Angaben zufolge zugelegt. Direct3D wurde um zahlreiche Neuerungen ergänzt und die Performance verbessert. Dazu gehört auch die Unterstützung von Pixel-Shader 2.0 und Vertex Shader 2.0.
Mehr Power für Echtzeit-Animationen
Echtzeit-Animationen können nun mit einer höheren Performance und mit noch mehr Effekten erfolgen. Die programmierbaren Shader-Modelle sind voll in die Entwicklungsumgebung Visual Studio .Net integriert.
