Liftkarten via "schlauen Handschuh"
Im Starthaus der Streif haben Skidata und Mobilkom am Wochenende ein neues Service präsentiert, mit dem Liftkarten via Handy geordert und bezahlt werden können.
Mit der Versicherung Uniqa verkauft die Mobilkom auch schon Unfallversicherungen. Mit Unterstützung der Tourismusgemeinden soll das Handy künftig "zum Organisator und Begleiter im ganzen Skiurlaub" werden.
Der Kunde benötigt ein Handy und einen Datenträger von Skidata - eine Uhr ["Access Swatch"], einen "schlauen Handschuh mit Chip" ["GORE S-Key"] oder eine "KeyCard" im Scheckkarten-Format. Solche Datenträger erhält der Skigast an der Liftanlage oder im Sportgeschäft. Gebucht wird via SMS, WAP oder Internet mit der Datenträgernummer auf der Uhr, dem Handschuh oder der Karte. 15 Minuten nach der Buchung ist der Zugang zum Lift für den Kunden frei. Bezahlt wird im Nachhinein über die Handyrechnung.
SkidataVerbesserungswürdig
Der gesamte Buchungsprozess dauert derzeit allerdings noch annähernd so lange wie das Warten am Lift.
Skidata-Chef Andre Laux: "Wir haben noch eine Menge 'Room for Improvement'." Verbesserungsmöglichkeiten sehen Mobilkom und Skidata auch noch in der Zusammenarbeit mit den Gemeinden. "Es bedarf noch großer Anstrengungen alle Leistungspartner im Skiressort miteinander zu verknüpfen", so Laux.
Arbeiten die Tourismusverbände und -unternehmen eng zusammen, soll der Gast künftig via Handy auch mit Infos vom Hotel, mit Schnee- und Wetterinformationen vom Gipfel vor der Tür, mit einer Liste der offenen Lifte und der letzten Talfahrten, mit den heißesten Apres-Ski-Partys und bei Schlechtwetter mit alternativen Programmvorschlägen versorgt werden.
Derzeit gibt es das Skiticket via Handy nur für A1-Kunden. Ab dem nächsten Winter soll man aber auch via Paybox bezahlen können - das heißt, dass das Buchungssystem dann für Kunden aller Betreiber offen steht.
