Smartphone P800 kommt erst im Jänner
Der mit Verlust arbeitende schwedisch-japanische Mobiltelefonhersteller Sony Ericsson verschiebt die Einführung seiner mit Digitalkameras ausgestatten Handys auf dem Massenmarkt ein weiteres Mal.
Damit wird das Unternehmen den größten Teil des Weihnachtsgeschäfts verpassen und damit vermutlich weitere Marktanteile an seine Konkurrenten verlieren.
Sony Ericsson teilte mit, das Modell P800, das ursprünglich bereits im dritten Quartal angeboten werden sollte, werde im Dezember zunächst nur in Schweden, den Vereinigten Arabischen Emiraten [VAE] und in Griechenland angeboten.
Weltweit werde es zusammen mit dem kostengünstigeren Modell T100 im Jänner und Februar in den Handel kommen.
Mit Farbdisplay und Digicam
Das P800 Smartphone verfügt über ein großes Farbdisplay und kann
MMS versenden. Daneben bietet das Gerät umfangreiche
Organizer-Funktionen und hat eine Kamera integriert. Das P800
basiert auf Symbian OS und unterstützt Java sowie WAP 2.0 und
HTML-Browser.
P800Soll zwischen 880 und 1.110 Euro kosten
Der Preis für das P800 soll bei satten 880 bis 1.110 Euro liegen. "Das wird kein Massentelefon. Es ist klar auf eine Zielgruppe ausgerichtet und ist teuer", sagte der Sony-Ericssson-Marketing-Manager für die nordische Region, Per Alksten.
Sony Ericsson hat gegenüber seinen Wettbewerbern Nokia, Motorola, Samsung und Siemens stetig an Marktanteilen verloren, weil das Unternehmen nicht in der Lage war, seine Mobiltelefone in größeren Mengen rechtzeitig in den Handel zu bringen.
Marktanteil von fünf Prozent
Derzeit beläuft sich der Marktanteil der schwedisch-japanischen
Firma auf rund fünf Prozent. Um rentabel arbeiten zu können, ist
nach Unternehmensangaben ein Anteil am Weltmarkt von sieben bis zehn
Prozent erforderlich.
Neue Handys bei Sony Ericsson
