11.12.2002

BALLER-BANN

Bildquelle: counter-strike.de

Honduras will Gewaltspiele verbieten

Die Regierung der Republik Honduras will ein Pauschalverbot von Videospielen und anderen Spielwaren mit Gewaltinhalten durchsetzen.

Ein entsprechender Gesetzesvorschlag wurde vom Kongress bereits einstimmig angenommen. Zwar steht die Unterschrift des Präsidenten noch aus, doch allgemein wird angenommen, dass Regierungschef Ricardo Maduro das Gesetz bestätigen wird.

Jugendkriminalität gestiegen

Die Regierung des zweitgrößten Staats Mittelamerikas sieht sich zu dem Schritt gezwungen, da Gewaltverbrechen vor allem von Jugendbanden, so genannten "Maras", rasant gestiegen sind.

Zu den Spielen, die verboten werden sollen, gehören unter anderem "Resident Evil", "Shadowman", "Street Fighter", "Turok", "Perfect Dark", "Quake" und "Doom".

Dem Handel bleiben nun sechs Monate, um die Regale mit Gewaltspielen leer zu räumen, das Gesetz soll im Juni 2003 in Kraft treten.