10.12.2002

TEST

Bildquelle: esa

Ärztliche Ferndiagnose für Astronauten

Die europäische Raumfahrtorganisation ESA hat erstmals erfolgreich ein Ferndiagnosesystem mit Roboterarm für Ultraschalluntersuchungen getestet.

Bei dem Versuch wurde ein Patient auf dem französischen Spitalsschiff Scirocco von einem Radiologen des St.-Anne-Spitals in Toulon untersucht.

Der Spezialist steuerte dabei von seinem Schreibtisch auf dem Festland aus über eine Satellitenverbindung den Roboterarm für die Echokardiographie. Zusätzlich war der Radiologe mit dem behandelnden Arzt über ein Telekonferenzsystem verbunden.

Irdische Anwendungen

Neben dem Einsatz auf der Raumstation ISS sehen die Wissenschaftler der ESA durchaus auch bodenständigere Einsatzmöglichkeiten für die Technologie.

So ermöglicht das System auch kleineren Krankenhäusern und abgelegenen Forschungsstationen, die Dienste von spezialisierten Radiologen zu nutzen. Daneben können auch Katastrophenhelfer bei Notoperationen mit dem System unterstützt werden.