Bug in Linux-Kernel 2.4.20
Entwickler haben einen Fehler im Kernel 2.4.20 des Open-Source-Betriebssystems Linux entdeckt.
Er tritt nur unter bestimmten, laut Experten in der Praxis kaum vorkommenden Bedingungen auf und hat den Verlust von Daten zur Folge.
Dazu müssten Administratoren den "Specialized Mode" für das Dateisystem "ext3" wählen und es während des Betriebs unmounten. In diesem Fall gehen alle Daten, die innerhalb der letzten 30 Sekunden des Betriebs gespeichert wurden, verloren.
Standardisierte Bugtracking-Tools
Nach Einschätzungen von Experten könnte der Kernel 2.4.19 einen
ähnlichen Bug im Zusammenhang mit ext3 aufweisen. Standardisierte
Bugtracking-Tools sollen in Zukunft dazu beitragen, solche Fehler
noch vor der offiziellen Veröffentlichung neuer Kernels zu
beseitigen.
Linux-Kernel 2.4.20 ist draußen
