Roboterkatze schnurrt und faucht
Die Hasbro-Sparte Tiger Electronics hat ein neues elektronisches Haustier in US-Spielwarengeschäfte gebracht.
Unter dem Namen "FurReal Friends" werden Roboterkatzen mit Plüschfell angeboten, die bei Berührung die Verhaltensweisen und Bewegungen echter Katzen imitieren.
"Sie müssen nicht gefüttert werden, lösen keine Allergien aus und sind stubenrein", sagt Dirk Linzbach, Junior Brand Manager beim Hersteller Hasbro.
Vorreiter Furby
Der Boom der technikgesteuerten Kuscheltiere ging 1998 mit
"Furby", ebenfalls aus dem Hause Tiger Electronics, los. Das
eulenähnliche Tier mit spitzer Nase und großen Augen hatte einen
Wortschatz von rund 200 Wörtern, spielte und wollte gefüttert
werden. Es wurde 40 Millionen Mal verkauft.
"FurReal Friends"Berührungssensoren und Stimmungsmodi
Jede Spielzeugkatze hat fünf Sensoren an verschiedenen Stellen ihres Körpers und drei Stimmungsmodi: verschmust, verspielt oder gereizt. Jeder Sensor ist so platziert, dass das Tier auf "natürliche" Weise auf seinen Halter reagieren kann.
Krault man die Fellkatze zum Beispiel an Hals, Rücken oder Gesicht, lehnt sie sich an und gibt ein zufriedenes Schnurren ab. Zieht man allerdings am Schwanz, wird das elektronische Haustier böse und faucht seinen Besitzer an.
Das elektronische Spielzeug mit grauem, weißem oder braunem Fell ist für Kinder ab sechs Jahren gedacht und für 35 USD vorerst nur in den USA zu haben.
Ende 2003 in Österreich
In österreichischen Kinderzimmern werden die Robocats erst zu Weihnachten 2003 erwartet - zu einem Preis von 40 bis 50 Euro.
