05.12.2002

ANALYSE

Bildquelle: tkc

"Kein Raum für TK-Selbstregulierung"

Für eine Selbstregulierung des österreichischen Telekom-Markts gibt es derzeit angeblich noch keinen Spielraum. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine neue Branchenstudie der Akademie der Wissenschaften im Auftrag der Arbeiterkammer [AK].

"Wenn die Marktunterschiede noch so groß sind, braucht man für die Regulierung eine unabhängige Stelle", sagte Studienautor Michael Latzer bei der Präsentation.

ISPA erfolgreich

Erfolgreich war die Selbstregulierung laut Studie bisher vor allem im Internet. Der Verband der Internet Service Providers Austria [ISPA] zählt mittlerweile 194 Mitglieder und vier Selbstregulierungsinstrumente: Verhaltensrichtlinien für die Provider, eine Meldestelle für illegale Inhalte, die Domainverwaltung [nic.at] und einen Verhaltenscode zur Haftung und Auskunftspflicht für ISPs.

Die Entwicklung im Internet sei so rasch gegangen, dass der Staat keine Kompetenz entwickeln konnte, sagte ISPA-Generalsekretär Kurt Einzinger.