Lücken in Outlook und Explorer
Micorsoft hat erneut zwei Patches für weit verbreitete Progamme vorgelegt.
Der erste betrifft Outlook 2002, das Problem tritt bei der Vearbeitung der E-Mail-Header-Informationen auf.
Ein Angreifer, der dieses Problem durch das Senden einer speziell veränderten E-Mail an einen Benutzer von Outlook 2002 ausnutzt, kann dadurch unter bestimmten Vorraussetzungen ein Versagen des Outlook-Clients des Empfängers herbeiführen.
Der Outlook-2002-Client würde so lange versagen, solange die speziell veränderte E-Mail auf dem Server verbleibt. Die E-Mail kann entweder von einem E-Mail-Administrator gelöscht werden oder vom Benutzer selbst durch Verwendung eines anderen E-Mail-Clients wie zum Beispiel Outlook Web Access oder Outlook Express. Nach dem Löschen dieser Nachricht funktioniert der Outlook-2002-Client wieder normal.
Security Bulletin MS02-067Nummer zwei
Die zweite Lücke betrifft den Internet Explorer in den Versionen 5.5 und 6.0.
Hier bringt MS einen kumulativen Patch. Zusätzlich zu den Funktionalitäten aller bis dato erschienenen Patches für den Internet Explorer 5.5 und 6.0 beseitigt dieser Patch ein neu entdecktes Problem im Cross-Domain-Sicherheitsmodell des Internet Explorer.
Duch Ausnutzen dieses Problems kann es dem Angreifer möglich sein, jede Datei auf dem System des Benutzers zu lesen, aber nicht zu verändern.
Dieser Fehler entsteht, da Sicherheitsüberprüfungen, die vom Internet Explorer bei Verwendung spezieller Objekt-Caching-Techniken in Webseiten durchgeführt werden, unvollständig sind. Das kann dazu führen, das eine Webseite in einer Domäne auf Informationen in einer anderen auch im lokalen System des Benutzers zugreifen kann.
Security Bulletin MS02-068
