04.12.2002

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Bildquelle: PhotoDisc

Ein Wachhund für drahtlose Netzwerke

Wireless LANs, also drahtlose Computernetzwerke, sind gefragt wie noch nie. Gartner Dataquest geht davon aus, dass die Zahl der installierten WLANs heuer um 73 Prozent zunehmen wird.

Mit der Sicherheit der drahtlosen Netzwerke ist es aber weniger gut bestellt: Da die Funkwolke meist über den gewünschten Einsatzbereich hinausreicht, ist es bei fehlenden Sicherheitsmaßnahmen für Cracker ein Leichtes, ins Netzwerk einzudringen.

Da die meisten Benutzer, aber auch Netzwerkadministratoren nur Erfahrung mit verkabelten Netzwerken haben, werden oft die simpelsten Sicherheitsfeatures nicht aktiviert.

Selbst mit hinreichend sicherer Implementation können Cracker zumindest versuchen, in ein drahtloses Netzwerk einzudringen - erleichtert wird das wegen der Tatsache, dass kein physischer Anschluss innerhalb eines Bürogebäudes gesucht werden muss.

Erkennt auch unerlaubte Access-Points

Die serverbasierte Lösung arbeitet nach Angaben von Newbury Networks mit allen standardmäßigen WLAN-Implementationen zusammen. Der "Watchdog" erkennt alle Geräte im Netz und identifiziert die Benutzer, die sich unerlaubt ins Netz eingeloggt haben.

Wird ein Eindringling entdeckt, dann alarmiert der Wachhund sofort den Netzwerkadministrator. Daneben erkennt das System auch alle unerlaubt eingerichteten Access-Points im Netz.

Der Watchdog stellt dem Administrator ein "Dashboard" zur Verfügung, auf dem alle Benutzer in Echtzeit mit ihrer physischen Position angezeigt werden. Wenn der Administrator zum Beispiel feststellt, dass unerlaubte Zugriffe von außerhalb des Gebäudes erfolgen, kann er die Zugriffsmöglichkeit zum WLAN auf die Arbeitsräume seines Unternehmens begrenzen.

Der "WiFi Watchdog2 ist zurzeit unter einem "Early Access Program" verfügbar. Die Vollversion soll ab Anfang 2003 auf den Markt kommen und 20.000 USD kosten.