AOL verhandelt mit Time
America Online [AOL] und Time beabsichtigen Magazine des Time-Verlags nur mehr über den kostenpflichtigen Internetzugang AOL zugänglich zu machen. Über den Vorschlag soll am 3. Dezember beratschlagt werden.
Bis jetzt waren viele Magazine wie "People", "Time", "Sports Illustrated" oder "Cooking Light" online ohne Gebühr abrufbar.
Eine Vereinbarung die den Content ausschließlich für AOL-Kunden zugänglich macht soll dem Zugangsdienst neue Kunden verschaffen. Im Moment hat AOL 35 Millionen Abonnenten, doch die Wachstumszahlen verlangsamen sich und auch die Werbeinnahmen werden geringer.
Analysten sehen vor allem den Breitbandzugang von AOL als Problem, der immer noch mehr kostet als die meisten vergleichbaren Angebote.
AOLSignal an Content-Provider
Ein Exklusiv-Vertrag mit dem zum gleichen Konzern gehörenden Time-Verlag würde die Attraktivität des Dienstes steigern und die verlustreiche Internet-Sparte vielleicht wieder gewinnbringender werden.
Das Wall Street Journal sieht in den Verhandlungen zudem auch ein eindeutiges Signal des Medienkonzerns an jene Content-Provider, die ihre Inhalte immer noch kostenlos anbieten.
