Alcatel warnt vor offener Backdoor
Einige LAN-Switches von Alcatel weisen eine ernste Sicherheitslücke auf, teilt der französische Kommunikationskonzern mit.
Wie das Unternehmen und CERT in einer Sicherheitsaussendung meldeten, wurden einige OmniSwitch 7700/7800 mit einer offenen Backdoor ausgeliefert.
In Österreich seinen aber keine Geräte von dieser Sicherheitslücke betroffen, so der Pressesprecher von Alcatel Österreich.
Als Lösung empfiehlt Alcatel seinen Kunden bei den betroffenen Geräten ein Update des Betriebssystems auf das nächsthöhere Release.
CERT Advisory CA-2002-32Port 6778 wird abegehört
"Während einer NMAP-Überprüfung des AOS-5.1.1-Betriebssystems, das für die Switches Alcatel OmniSwitch 7700/7800 verwendet wird, wurde festgestellt, dass ein Telnet-Server den Port 6778 abhört", heißt es in der Aussendung von Alcatel.
"Dieses Feature wurde während der Entwicklung für einen Zugang zum Betriebssystem benötigt. Wegen eines Versehens wurde es allerdings später nicht wieder deaktiviert."
Nach Angaben von Alcatel und CERT könnte diese Sicherheitslücke unter bestimmten Umständen zu einer Reihe von Angriffen wie unerlaubtem Zugang und Denial of Service ausgenutzt werden.
