Partnerbörse für Pandas eröffnet
Die bedenkliche Umweltsituation in China hat die berühmten Pandabären an den Rand der Ausrottung gebracht. In den letzten 20 Jahren wurde der wild lebende Bestand halbiert, im April wurden nur noch knapp 1.000 Individuen gezählt.
Die chinesischen Behörden versuchen, die Art in Zoos zu züchten und so für spätere Freisetzungen zu erhalten. Doch während sich Pandas schon in freier Wildbahn nur langsam vermehren, versiegt der Fortpflanzungstrieb in Gefangenschaft fast völlig.
In einer Datenbank wurden nun Merkmale der in Zoos lebenden schwarz-weißen Tiere gespeichert. Eine Software analysiert die Daten und soll so "ideale" Partner finden.
Umstrittener Ansatz
Laut dem wissenschaftlichen Direktor des Bronx Zoos, George
Schaller, haben aber gerade Zoos zur Ausrottung der Pandabären
beigetragen, indem sie die Tiere ständig für Ausstellungszwecke von
einem zum nächsten Zoo transportieren.
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Das Programm verarbeitet Informationen wie Gesundheitszustand und Stammbaum der Tiere, da auch Inzucht ein Problem darstellt. Auf diese Weise will man Pandas zusammenführen, bei denen den Forschungen zu Folge höhere Aussicht auf natürliche Fortpflanzung besteht.
Fast alle in Gefangenschaft geborenen Pandababys sind bisher des Resultat künstlicher Befruchtung.
In Freiheit werfen die weiblichen Tiere nur alle zwei bis drei Jahre ein Junges, in den Zoos kann man selbst von so niedrigen Fertilitätsraten nur träumen, wo über 60 Prozent der männlichen Pandas überhaupt keinen Sexualtrieb mehr aufweisen.
Versuche, die Tiere mit Viagra oder Pornos [eindeutige Sexvideos von Pandas] zu erregen, sind fehlgeschlagen. Die Chinesen hoffen nun auf einen größeren Erfolg mit Hilfe ihrer Matchmaking-Software.
