Pony-Bot für Kinder und Junggebliebene

16.09.2006

Wer sich bisher davor gescheut hat, sich oder seinen Kindern die Verantwortung für ein echtes Pferd aufzubürden, kann demnächst auf Segas Dream Pony "reiten" oder es mit der mitgelieferten Plastikkarotte bzw. Batterien füttern.

Voraussetzung ist allerdings wie bei echten Pferden ausreichend Platz: Der Pferde-Roboter misst immerhin 1,2 Meter an Höhe, frisst dafür aber kein Heu und hinterlässt auch keine Pferdeäpfel.

Diverse Sensoren lassen das Dream Pony [Yume-Kouma] auf seine Umwelt reagieren: Beim Streicheln schüttelt der Roboter wie in der echten Natur den Kopf und bewegt Ohren und Schwanz.

Reiten, aber ohne Bewegung

Auch für visuelle und Audioreize bringt das überdimensionierte Plüschpferd ein eigenes Repertoire an "Antworten" mit: Bei Dunkelheit beginnt es zu wimmern und macht bei ungewohnten Geräuschen Schreckbewegungen wie echte Pferde.

Einziger "Nachteil" des 600 Dollar teuren mechanischen Kleinmädchentraums: Reiten kann man damit nicht, denn die Füße lassen sich nicht bewegen, zumindest nicht automatisch. Dennoch soll es "Reiter" bis zu einem Gewicht von 38 Kilo tragen können.

In seiner Serie Dream Pet hat Sega bereits eine ganze Reihe von mechanischen und damit pflegeleichten "Haustieren" auf den Markt gebracht, etwa Dream Cat Smile. Bisher wurden 800.000 Stück davon verkauft.

Von Dream Pony sollen pro Jahr rund 10.000 Stück den Weg in die Kinderzimmer finden. Das Pferd kommt zeitgerecht vor Weihnachten in den Handel.