HP patentiert den "Molekular-Chip"
Hewlett-Packard hat ein Patent für "chemisch synthetisierte und zusammengesetzte elektronische Geräte" erhalten.
Das Patent mit der Nummer US 6.459.095 beschreibt laut HP ein einfaches und kostengünstiges Verfahren, mit dem auf molekularer Ebene Logik-, Speicher-, Kommunikations- und Signalübertragungs-Funktionen dargestellt werden können.
Die "Chemically Synthesized and Assembled Electronic Devices" sollen nach Meinung von HP helfen, die Grenzen der herkömmlichen Silizium-Technologie zu überwinden.
Patenthalter sind James R. Heath, Professor für Chemie an der UCLA und früherer Direktor des California NanoSystems Institute, Philip J. Kuekes, HP Senior Scientist und Computerarchitect in der Quantum Science Research [QSR] der HP Labs sowie R. Stanley Williams, HP Fellow und Director Quantum Science Research.
Hewlett Packard verkündet ForschungsdurchbruchGute Aussichten für Moore's Law
Bei der Molekulartechnologie liegen laut HP schaltbaren Moleküle zwischen nur wenige Atome breiten Leiterbahnen. Auf jeder Kreuzung zweier Leiterbahnen könnte ein Daten-Bit gespeichert werden.
Nach Überzeugung von Heath, einem der Patenthalter, könnte "Moore's Law" mit diesem Ansatz weitere 50 Jahre lang gültig sein. Laut Moore's Law verdoppelt sich die Zahl der Transistoren alle 18 bis 24 Monate.
