Sportingbet-Chef wieder auf freiem Fuß
Rücktritt nach Gerichtsanhörung
Der Direktoriumsvorsitzende des britischen Online-Buchmachers Sportingbet, Peter Dicks, ist am Donnerstag nur wenige Minuten nach einer Gerichtsanhörung in den USA zurückgetreten.
Das New Yorker Gericht hatte entschieden, Dicks die Ausreise aus den USA zu erlauben und zunächst nicht nach Louisiana auszuliefern, wo er sich mit Anklagen wegen Verstößen gegen das Verbot von Online-Wetten konfrontiert sieht.
Aktien im Aufwärtstrend
Bedingung war, dass er am 28. September zu einer Anhörung nach New York zurückkehrt. Die Aktien des Unternehmens legten deutlich zu und schlossen um 25 Prozent höher.
Dicks war vor einer Woche von US-Behörden im Zusammenhang mit Glücksspiel-Vorwürfen festgenommen worden. Nach einer zehnminütigen Anhörung am Donnerstag verließ Dicks das Gericht mit einer Ausreiseerlaubnis.
Dicks' Festnahme hatte Ängste geschürt, die US-Behörden könnten weiter gegen die milliardenschwere Online-Wettbranche vorgehen.
(APA | Reuters)
