Neuer 3-D-Grafikchip von Nvidia
Nvidia hat auf der Elektronikmesse Comdex 2002 in Las Vegas offiziell den Nachfolger für seinen Grafikchip Geforce4 vorgestellt.
Der Geforce FX war bisher unter den Codenamen NV30 bekannt und soll mit seiner CineFX-Engine deutlich realistischere 3-D-Grafikeffekte ermöglichen können als sein Vorgänger.
500 MHz Speichertakt
Der Chip verfügt über 125 Mio. Transistoren und erreicht eine
Taktrate von 500 MHz. Für die weitere Leistungssteigerung hat Nvidia
den Geforce FX mit DDR2-Hochgeschwindigkeitsspeicher ausgestattet.
NvidiaHeatpipes sorgen für gute Kühlung
Mit dem Geforce FX vollzieht Nvidia den Übergang vom 0,15-Mikron- auf das 0,13-Mikron-Fertigungsverfahren mit Kupferleitung. Die entstehende Wärme wird über eine eigene Heatpipe vom Prozessor zum Lüfter abgeleitet. Der Chip verfügt über eine eigene Stromversorgung direkt vom Netzteil des PC.
Laut Nvidia kann der Geforce FX bis zu vier Mrd. Pixel in der Sekunde berechnen. Der Chip soll unterschiedliche Programmiersprachen unterstützen und damit eine größere Flexibilität beim Einsatz bieten.
Die ersten Chips sollen im Februar 2003 zu haben sein.
