Segway ruft Roller zurück
Wegen eines Softwarefehlers ruft Segway alle 23.500 bisher ausgelieferten Roller in die Werkstätten.
Der Fehler im Programm des sich selbst ausbalancierenden "Personal Transporter" sorgt dafür, dass die Antriebe der beiden Räder im Betrieb spontane Richtungswechsel vollziehen, was dazu führt, dass die aufrecht-stolzen Segway-Piloten von ihren bis zu 4.300 Euro teuren Maschinen purzeln.
Nur leichte Verletzungen
Bisher verzeichnete Segway sechs durch den Fehler verursachte Vorfälle, bei denen die Fahrer an Kopf oder Handgelenk verletzt wurden. Die US-Konsumentenschutzbehörde empfiehlt den Segway-Besitzern, ihre Fahrzeuge nicht mehr zu verwenden, bis der Bug durch ein Software-Update beim Händler behoben wurde.
Segway hatte im Jahr 2003 schon die erste verkaufte Charge seiner Roller in die Werkstätten zurückgerufen. Damals kippten die Geräte, wenn der eingebauten Batterie der Saft ausging. Der "Personal Transporter" ist seit 2002 auf dem Markt.
Präsident gestürzt
Prominentestes Segway-Opfer war bisher US-Präsident George W. Bush, der auch noch dabei gefilmt wurde, als er im Sommer 2003 in Kennebunkport von seinem strauchelnden "Personal Transporter" kippte.
(futurezone | AP)
