JFK-Airport mit Iris-Kontrolle
Als erster Flughafen in den USA ist nun der John F. Kennedy International Airport mit einem biometrischen System zur Kontrolle der Beschäftigten ausgestattet.
Dabei vergleicht ein Scanner Details der Iris mit auf einer ID-Karte gespeicherten biometrischen Daten. Nur wenn die Daten mit denen der Zugangsberechtigten übereinstimmen, öffnet sich die Tür.
Damit soll eine Weitergabe der ID-Cards der Angestellten und somit Verletzung der Sicherheit am Flughafens unmöglich gemacht werden. "Ich kann meine Zutrittskarte zwar weitergeben, aber meine Augen nicht," sagte Sicherheitschef John DeFelice.
Die Iris-Scanner-Technologie wird bereits auf dem Flughafen Schiphol im niederländischen Amsterdam eingesetzt.
Niederländischer Flughafen mit Augen-ScannerScanner speichert 247 Merkmale
Nachdem die Angestellten ihre Zutrittskarte durch den Computer gezogen haben müssen sie für 10 bis 15 Sekunden in den Scanner blicken. Die Überprüfung der Iris wird weder durch Brillen noch Kontaktlinsen behindert, lediglich Träger einer Sonnenbrille müssen diese während des Scan-Vorgangs abnehmen.
Im Vergleich zum Fingerabdruck liefert die Überprüfung der Iris schnellere und verlässlichere Informationen. Der Scanner speichert 247 Merkmale der Iris einer Person, bei Fingerabdruck-Systemen werden nur 85 Merkmale gespeichert.
Die Errichtung des Systems kostete 17.000 USD. Die Transportation Security Administration [TSA] will in spätestens einem Jahr alle Terminals und alle 1.500 Beschäftigten mit biometrischen Systemen ausrüsten.
