Gericom erwartet Lieferengpässe
Auf Grund einer weltweit drastisch steigenden Nachfrage nach Notebooks erwartet der Linzer Notebook-Hersteller Gericom, dass es "zu Lieferengpässen bei Computerbauteilen" kommen könnte.
Gericom hat mit dieser Begründung seine Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2002 auf rund 500 Mio. Euro zurückgestuft. Der Jahresüberschuss sollte auf Vorjahresniveau [18,5 Mio. Euro] gehalten werden können.
Bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen im August war Gericom noch davon ausgegangen, den Vorjahresumsatz von 540 Mio. Euro heuer halten zu können.
Auf der Deutschen Wertpapierbörse wird Gericom nach der Indexumstellung ab 24. März 2003 im neuen Segment SDAX gelistet sein, in dem 50 kleinere Unternehmen zusammengefasst werden. Derzeit ist Gericom als zweites österreichisches Unternehmen neben dem steirischen Leiterplattenhersteller AT&S im Nemax 50 vertreten.
AT-Reaktionen zum Aus für Neuen MarktGutes Quartal
Das dritte Quartal 2002 ist für Gericom besser gelaufen, als noch Anfang Oktober erwartet worden war. Der Notebook-Erzeuger hat beim Umsatz stärker als bisher angenommen um rund 20 Prozent auf 133,9 Mio. Euro zugelegt.
Das Vorsteuerergebnis [EBT] betrug bereinigt um Sondereffekte 6,3 Mio. Euro [4,74 Prozent des Umsatzes]. Der bereinigte Jahresüberschuss konnte somit von 3,66 Mio. Euro im 3. Quartal 2001 auf rund vier Mio. Euro im 3. Quartal 2002 verbessert werden, gab Gericom in einer Ad-hoc-Aussendung am Donnerstag bekannt.
Mit 95,2 Mio. Euro erreichte auch der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr per Ende September ein höheres Niveau. Dieser Trend konnte auch im Oktober festgestellt werden.
