Sicherheitslücke in BIND
BIND [Berkeley Internet Name Domain] ist die weltweit am weitesten verbreitete DNS-Implementation.
In den Versionen 4.x und 8.x weist der Dienst ein Reihe von schwerwiegenden Sicherheitslücken auf, die sich zu DoS-Attacken und zum Systemzugriff nutzen lassen.
Die meisten DNS-Server nutzen BIND
Auf den Diensten von BIND basiert unter anderem auch die
Namensauflösung im Internet. Da die überwiegende Mehrzahl der
DNS-Server auf der Basis von BIND arbeitet, könnten entsprechende
Angriffe die Stabilität des gesamten Netzes gefährden.
Genaue Beschreibung der VulnerabilitiesAllerdings wurden bislang weder konkrete Exploits noch auf den Vulnerabilities basierende Attacken bekannt.
Alle BIND-Versionen der 4.x- und 8.x-Serie sind anfällig für diverse Buffer-Overflows, den ein externer Angreifer zur Ausführung beliebigen Codes im Sicherheitskontext des Name-Servers ausnutzen kann.
