10.11.2002

WAHL 2002

Bildquelle: orf on

Die IT-Programme der Parteien

Die futurZone hat allen Parteien, die sich am 24. November in ganz Österreich zur Wahl stellen, einen Fragenkatalog gestellt.

Die Antworten [sofern sie vorliegen] werden bis Ende der Woche publiziert, wobei die Reihenfolge der Beiträge sich nach dem Eintreffen der Antworten richtet.

Neben ausgewählten Aussagen werden die - teilweise recht ausführlichen - Antworten auch im Volltext dokumentiert.

Bislang liegen die Antworten des LIF, der SPÖ, der Grünen und der KPÖ vor, die heute und in den nächsten Tagen in dieser Reihenfolge hier zu lesen sein werden.

Das IT-Programm des LIF

Eine besonders eindeutige Meinung vertritt das LIF auf dem klassischen liberalen Gebiet des Datenschutzes:

"Die Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten [der die Vertreter von SPÖ. ÖVP und FPÖ im Europaparlament zugestimmt haben] gleicht einer Generalüberwachung aller Menschen. Dies lehnen wir strikt ab," heißt es vom LIF.

"Die Liberalen treten für eine Erhebung des Datenschutzgesetzes in den Verfassungsrang ein, um auch in Zukunft die Rechte der Bürger besser vor 'BigBrother-Initiativen' schützen zu können," schießt das Stetement zur Frage nach den Cyber-Freiheiten in Österreich und Europa.

Wirtschaft

"Trotz Konjunkturflaute stehen die Jobchancen für flexible IT-Experten" laut LIF "nicht schlecht. Praxisnahe Ausbildung und laufende Weiterbildung sind genauso wie persönliches Engagement in der aktuellen Phase wichtiger als je zuvor," heißt es weiter.

Außerdem soll nach Meinung des LIF "der Staat optimale Rahmenbedingungen für die Forschung und Entwicklung im Bereich neue Technologien schaffen und innovative Projekte nicht durch bürokratischer Hürden und Überregulierung verhindern."

Netzzugang

Des weiteren tritt das LIF "für eine vollständige Liberalisierung des Telekommmarktes ein".

Vor allem die letzte Meile soll demnach "möglichst rasch auch im größeren Rahmen privaten Anbietern geöffnet werden".