Infineon erneut mit Milliardenverlust
Der deutsche Chiphersteller Infineon, der auch in Österreich mit einer Tochter in Villach tätig ist, hat wegen der Krise in der Halbleiterbranche im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut einen Milliardenverlust erlitten.
Vor Steuern und Zinsen sei im Geschäftsjahr 2001/02 ein Minus von 1,14 Mrd. Euro entstanden, teilte die Infineon Technologies AG mit. Im Geschäftsjahr 2000/01 hatte der Verlust vor Steuern und Zinsen 1,02 Mrd. Euro betragen.
Preisdruck hält an
Infineon sieht indes noch keine Anzeichen für einen nachhaltigen
Aufschwung. Der Preisdruck werde auch in den kommenden Monaten
anhalten, sagte Konzernchef Ulrich Schumacher am Freitag in München.
InfineonModerater Anstieg bei Autoelektronik
Man sehe derzeit eine Stabilisierung der Nachfrage in der Mobilkommunikation und einen moderaten Anstieg in der Autoelektronik. Dagegen sei die Entwicklung bei Chipkarten und in der drahtgebundenen Kommunikation ungewiss.
