08.11.2002

STUDIE

Bildquelle: dev

Nur 24 Prozent wollen UMTS nutzen

Nur 24 Prozent aller europäischen Handynutzer wollen zukünftig die neuen, kostenpflichtigen Anwendungen unter GPRS und UMTS nutzen.

Die einzige nicht sprachbasierte Funktion, für die derzeit eine hohe Bereitschaft zum Zahlen von Gebühren besteht, bleibt SMS. Dies hat das Marktforschungsunternehmen Forrester in einer aktuellen Studie herausgefunden, die am Freitag in Amsterdam vorgestellt wurde. Ein ähnlicher Trend bestätige sich bereits heute: Obwohl mittlerweile 23 Prozent aller Handynutzer ein WAP-fähiges Endgerät besitzen, wird der Dienst lediglich von drei Prozent genutzt.

Junge Frauen, berufstätige Männer mit hohem Einkommen

Als erste Gruppe nennen die Analysten die jungen Frauen, die mit 27 Millionen Nutzern 14 Prozent des gesamten Marktes ausmachen. Diese sähen ihre Mobiltelefone nicht nur als Kommunikationsgeräte, sondern auch als Medium für Entertainment. Insbesondere Spiele, MMS und Instant-Messenger-Funktionen könnten gut an weibliche Jugendliche verkauft werden.

Die zweite wichtige Gruppe stelle die so genannte "Mobile Population" dar, berufstätige Männer mit hohem Einkommen. Diese 29 Millionen Nutzer würden am besten mit Anwendungen zur Organisierung bedient. Doch auch Funktionen, die einen engen Kontakt mit Kollegen ermöglichen, seien gut an die Zielgruppe zu verkaufen.