UMTS-Pionier ist männlich und Gadget-mad
Mobilkom-Chef Boris Nemsic präsentierte am Donnerstag ein erstes Bild des potenziellen künftigen UMTS-Kunden.
"Es werden zu 83 Prozent Männer, überwiegend im Alter zwischen 30 und 45 Jahren, sein, die wir als unsere ersten UMTS-Kunden erwarten", erläutert Nemsic eine soziodemographische Trendanalyse, basierend auf 3.000 Interviews.
UMTS-Netz bereits in Betrieb
Die Mobilkom hat bereits Ende September ihr UMTS-Netz in Betrieb
genommen, es ist in allen Landeshauptstädten außer Salzburg "on air"
und erreicht 25 Prozent der Wohnbevölkerung. Als Anwendung gibt es
derzeit den ZIB-Newsflash und das Reuters-Business-TV,
Live-Staumeldungen und Wetterdienste sollen folgen.
Der heimische UMTS-Start im DetailMobile männliche High-Tech-Liebhaber
Beruflich soll der UMTS-Pionier entweder in leitender Angestellten-Position [41 Prozent] oder selbständig [32 Prozent] sein. Er ist mehrmals jährlich im In- und Ausland auf Geschäftsreisen, hat Kundentermine außer Haus und ist dorthin meist [81 Prozent] mit dem Auto unterwegs.
Schon jetzt sollen die künftigen UMTS-Nutzer mit dem neuesten High-Tech-Equipment ausgestattet sein. 91 Prozent sind Notebook-Besitzer, 71 Prozent nennen ein WAP- und immerhin noch 30 Prozent ein GPRS-Handy ihr eigen. Bei der tatsächlichen Nutzung hapert es noch ein bisschen: Nur zehn Prozent verwenden bisher GPRS, um ins Internet zu kommen.
"Zahlenmäßig entspricht dieses Profil 250.000 potenziellen UMTS-Businesskunden", so Nemsic.
