Corel reduziert Belegschaft um ein Fünftel
Corel hat mehr als ein Fünftel seiner Belegschaft abgebaut. Insgesamt wurde weltweit 220 Mitarbeitern, das sind 22 Prozent der Gesamtbelegschaft, gekündigt. Mit dieser Maßnahme erhofft sich das Unternehmen die Rückkehr in die Gewinnzone.
Nach den Stellenstreichungen stehen noch insgesamt 769 Beschäftigte auf der Payroll des kanadischen Konzerns, teilte Corel in der Nacht auf Donnerstag mit.
Mit den Stellenstreichungen will das Unternehmen sein Ziel, die Profitabilität wiederzuerlangen und einen positiven Cash-Flow zu generieren, erreichen, sagte Corel-CEO Derek Burney. "Eine Entscheidung dieser Art ist nie leicht." Der Arbeitsplatzabbau sei aber auch deshalb notwendig, um den Shareholder-Value langfristig zu erhöhen, erklärte Burney. Der Manager rechnet mit einem Umsatzwachstum im kommenden Jahr.
Corel-StatementRestrukturierungskosten
Der Arbeitsplatzabbau erfolgte quer durch alle Abteilungen und soll dem Unternehmen jährliche Einsparungen von zwölf Mio. USD bringen.
Für die Restrukturierung fallen allerdings Kosten in der Höhe von rund 5,8 bis 6,3 Mio. USD an, die im laufenden Quartal verbucht werden. Erste finanzielle Auswirkungen des Arbeitsplatzabbaus soll es zu Beginn des kommenden Geschäftsjahres geben.
