Letzte Hoffnung für Transmeta
Das Überleben des Chipherstellers Transmeta ist eng mit dem Erfolg der neu erscheinenden Tablet-PCs verbunden.
Verträge mit verschiedenen Herstellern, unter ihnen Hewlett-Packard, geben dem angeschlagenen Unternehmen Hoffnung, berichtete das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" am Dienstag.
Die CPUs von Transmeta sind besonders gut für die neuen Geräte geeignet, da sie nur einen Bruchteil des Energieverbrauchs herkömmlicher Prozessoren aufweisen und durch ihre geringe Wärmeentwicklung in hochintegrierte Systeme eingebettet werden können.
Erst im August hatte der Prozessorhersteller Transmeta eine Zusammenarbeit mit Microsoft für das Betriebssystem Windows CE .Net vereinbart.
Transmeta kooperiert mit MicrosoftUmsatzexplosion erforderlich
Das Unternehmen benötigt für das Erreichen der Gewinnzone eine Steigerung des Umsatzes um das Siebenfache beziehungsweise einen Absatz von mehreren Hunderttausend CPUs pro Quartal.
Dies ist nur mit der Abnahme größerer Stückzahlen durch die Hersteller der Tablet-PCs zu erreichen, nachdem Laptops mit Transmeta-CPUs lediglich in Japan relevante Marktanteile erobern konnten.
Andere viel versprechende Projekte wie die Herstellung Strom sparender Server mussten inzwischen eingestellt werden. Die Umsätze des Chipherstellers waren dadurch in den letzten Monaten um über 50 Prozent eingebrochen.
