Instant Messaging für Unternehmen
Instant Messaging [IM], also das elektronische Verschicken von Nachrichten in Echtzeit, wird zunehmend auch innerhalb von Unternehmen eingesetzt.
Diesem Trend trägt AOL jetzt Rechnung und verkauft eine Server-Software, die das Errichten eigener Instant-Messaging-Server erlaubt. Unternehmen können so sicher sein, dass die internen IM-Nachrichten im Intranet bleiben und nicht quer um den Erdball und wieder zurück geschickt werden.
Der AOL Instant Messenger Enterprise Gateway kostet 35 USD pro User und Jahr und soll neue Kundenschichten erschließen.
Derzeit nutzen 30 Millionen User monatlich den AOL-IM-Service; mehr als eine Milliarde Nachrichten werden täglich versandt.
30 Mio. AIM-User
Nach Schätzungen des Marktforschers IDC nutzen weltweit 200
Millionen Menschen Instant Messaging, bereits ein Viertel davon
beruflich.
Instant Messaging im BüroDaimler-Chrysler mit 12.000 Usern
Als eine der ersten Firmen in Deutschland hat Daimler-Chrysler Mitte dieses Jahres das Instant Messaging eingeführt. "In einem Weltkonzern mit 180 Standorten ist IM eine große Arbeitserleichterung - und hilft, Kosten zu senken", sagt DC-Manager Kornas.
Um Projekte von zwei unterschiedlichen Orten aus zu bearbeiten, ist Instant Messaging ebenfalls hilfreich. "Wir müssen nicht mehr unbedingt über den Atlantik fliegen, um gemeinsam an einer Sache zu arbeiten", sagt Kornas. "Beide Parteien haben dasselbe Dokument vor sich auf dem Bildschirm. Man konferiert am Telefon und noch während man etwas verändert, sieht die andere Seite das", erläutert Kornas.
Kontrolle über IM
"Manche Unternehmen verlangen Management und Kontrolle über das Benutzen von Instant Messaging", meint AOL Senior Vice President Bruce Stewart. "Enterprise Gateway verfügt über eine Reihe von Features, die von Unternehmen verlangt werden." Dazu gehört auch die Möglichkeit, alle Nachrichten mitzuloggen und mitzulesen.
