Elektronischer Aktenlauf mit Linux-Basis
Die Zuschlagentscheidung für den elektronischen Aktenlauf in Österreich nähert sich der Endphase.
Wie das Magazin "Telekom Report" in seiner Online-Ausgabe berichtet, werden das Bundesrechenzentrum und IBM als so genannte "präsumptive Bestbieter" gehandelt. Das bedeutet, dass es sich um eine Vorentscheidung handelt, die eine Teststellung mit dem Kandidaten vorsieht.
Papierakten nur als Kopien
Die Zeit für die Umsetzung des elektronischen Aktes [ELAK] drängt
bereits. Denn laut Plan des IKT-Boards (Informations- und
Kommunikations-Technik-Strategie) ist der Rollout in den
Zentralstellen der Ministerien bereits im vierten Quartal 2002
vorgesehen. Innerhalb von 18 Monaten soll der elektronische Workflow
der Ministerien dann umgesetzt werden. Papierakten werden danach nur
mehr als Kopien fungieren, berichtet der Telekom-Report.
Mehr dazuLinux in den Bund
Es deutet einiges darauf hin, dass freie Software wie das Betriebssystem Linux auch in den zentralen elektronischen Work-Flow des Bundes Einzug halten könnte. So kündigte IBM in diesen Tagen gemeinsam mit dem E-Government-Applikationsanbieter Fabasoft an, die Entwicklung von E-Government-Anwendungen auf Basis des freien Betriebssystems Linux vorantreiben zu wollen.
