Hutchison verschiebt UMTS-Einführung
Hutchison 3G, eine Tochter der Hutchison Whampoa Ltd, könnte die für Ende des Jahres angekündigte Einführung von UMTS-Diensten in Großbritannien und Italien verschieben.
Die "Financial Times" [FT] schreibt in ihrer Montagausgabe, Grund seien technische Mängel des momentan im Testverfahren erprobten Service. Hauptproblem sei der Abbruch von Gesprächen, wenn Nutzer sich von einer mit UMTS-Netz versehenen Region in ein Gebiet bewegen, welches nur ein konventionelles Übertragungsnetz aufweist.
Videokonferenzen unter einer Stunde
Darüber hinaus könnten Videokonferenzen nicht länger als eine
Stunde geschaltet werden, da die Batterie der UMTS-Handys für einen
längeren Zeitraum zu schwach sei.
HutchisonUMTS-Handys nicht unbedingt bis Dezember
Die Videokonferenzen seien jedoch ein Flaggschiff des UMTS-Angebots von Hutchison. Die Zeitung zitiert einen Sprecher des Telekommunikationsanbieters mit der Aussage, Hutchison könne "nicht hundertprozentig sicher sein, bis Dezember UMTS-Handys" anzubieten.
Dennoch sollen laut FT im laufenden Monat in Großbritannien Geschäfte eröffnet werden, die UMTS-Dienste und die dazugehörigen Handys vermarkten. Allerdings sei offen, ob Hutchison gleichzeitig ihre Tarife bekannt gibt und Aufträge für UMTS-Dienste entgegennimmt.
