30.10.2002

ÖSTERREICH

Bildquelle: Nokia

MMS fürs Weihnachtsgeschäft

Nokia prognostiziert für den österreichischen Handy-Markt eine neuerliche Wachstumsphase.

Diese soll vor allem von MMS-fähigen Mobiltelefonen angetrieben werden. Derzeit sind in Österreich 2,5 Millionen Nokia-Handsets im Einsatz; die Replacement-Rate liege bei etwa 70 Prozent, so Heikki Tarvainen, Geschäftsführer von Nokia Österreich und Schweiz.

Nächstes Jahr sollen nicht weniger als die Hälfte aller verfügbaren Nokia-Handys MMS-tauglich sein. Derzeit bieten weltweit mehr als 50 Mobilfunkbetreiber an, MMS-Nachrichten über ihr Netz zu schicken. MMS ermöglicht das Übertragen multimedialer Mitteilungen. Anders als bei SMS sind bis zu 4.000 Zeichen möglich, an die Fotos oder kleine Audio- bzw. Videoclips angehängt werden können.

Neue Benutzeroberfläche

Das Nokia 7210 kostet 569 Euro und verfügt über Farbdisplay, MMS und Java. Das Display hat eine Auflösung von 128 mal 128 Bildpunkten und kann 4.096 Farben gleichzeitig darstellen. Ein integriertes UKW-Stereoradio und polyphone Klingeltöne sind Pluspunkte auf der Sound-Seite. Das Handy ist Triband-tauglich und basiert auf der neuen Nokia-Series-40-Benutzeroberfläche, die speziell für kleine Farbdisplays entworfen wurde.

Heikki Tarvainen sieht generell Farbdisplay, polyphone Klingeltöne und MMS bzw. Imaging als die wichtigsten Trends auf dem Handy-Sektor. Nokia hat im 3. Quartal 37 Millionen Mobiltelefone verkauft. Damit hat das Unternehmen einen führenden Marktanteil von 36 Prozent.

Wachstum im Zubehörbereich

Ein weiterer Wachstumsmarkt liegt im Zubehörbereich. Nicht nur Headsets und Freisprecheinrichtungen, auch Geräte wie der Nokia Music Player, das GPS-Modul LAM oder ein Bluetooth-Headset sollen die Umsätze des Unternehmens ankurbeln. Nokia hat mit dem 7210 erstmals einen neue digitale Schnittstelle, genannt Pop-Port, eingeführt. Diese soll in allen künftigen Nokia-Handys zum Einsatz kommen und den Anschluss von Zubehör standardisieren.