Start für Handynummer-Mitnahme in DE
Für Handy-Nutzer in Deutschland wird es ab 1. November 2002 einfacher, den Anbieter zu wechseln: Sie können auf Antrag ihre alte Nummer behalten.
Die so genannte Rufnummernportabilität soll für mehr Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt sorgen.
Fünf bis zehn Prozent mehr Wechsler
Experten rechnen dadurch in den nächsten fünf Jahren mit fünf bis zehn Prozent mehr Wechslern. "Die Hürde, zu wechseln wird niedriger", sagt Axel Burkert vom Mobilfunk-Verbraucherberater Xonio. Die bisher notwendige Änderung der Nummer sei ein Hemmschuh gewesen. "Eine neue Handy-Rufnummer ist kein Spaß."
Gebühren & Gutschrift um 25 Euro
Die deutschen Betreiber T-Mobile und E-Plus berechnen bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter für die Mitnahme der Nummer je 24,95 Euro, O2 [ehemals Viag Interkom] 22,50 Euro. Vodafone hat die Höhe der Gebühren noch nicht bekannt gegeben. Eine Festlegung der Regulierungsbehörde hierzu gibt es nicht.
Allerdings rechnen Marktbeobachter damit, dass der neue Anbieter mit einem Gesprächsguthaben einen Ausgleich für die Gebühr schafft. Die Mitnahme der Nummer müssen Handy-Kunden bei ihrem neuen Netzbetreiber beantragen.
Ab Mitte 2003 auch in AT
Die Frist für die Einführung der Rufnummernportabilität im
Mobilfunk [MNP] ist durch eine EU-Richtlinie mit 25. Juli 2003
vorgegeben. Auch in Österreich muss spätestens mit diesem Datum den
Kunden die Möglichkeit gegeben werden, beim Wechsel des
Handynetzanbieters ihre bisherige Telefonnummer inklusive Vorwahl
mitzunehmen.
Details zur Mitnahme der Handynummer
