Reuters-Mitarbeiter als Cracker
Die britische Nachrichtenagentur Reuters soll einem Zeitungsbericht zufolge illegal Informationen über eine schwedische Software-Firma beschafft haben.
Das Unternehmen Intentia bereite derzeit eine Klage gegen die Agentur vor, weil diese das betriebliche Computersystem angezapft habe, berichtete die Zeitung "Dagens Nyheter" heute unter Berufung auf Firmenchef Björn Algkvist.
IP-Adresse von Reuters-Rechner
Bei Nachforschungen über eine mögliche "undichte Quelle"
innerhalb der Firma habe sich herausgestellt, dass jemand illegal in
das System eingedrungen sei. Die von dem "Piraten" hinterlassene
Spur deute daraufhin, dass der Eingriff von einem Reuters-Computer
erfolgt sei.
Mehr zum VorfallZahlen zu früh veröffentlicht
Die mutmaßlich illegalen Methoden waren dem Bericht zufolge aufgeflogen, nachdem Reuters am Donnerstag im voraus die trimestriellen Firmenergebnisse veröffentlichte. Daraufhin sei Intentia gezwungen gewesen, die Resultate eine halbe Stunde früher bekanntzugeben.
