Belgien verschiebt UMTS-Start
Die belgische Regierung hat bekannt gegeben, dass der UMTS-Start zum zweiten Mal verschoben werden muss. Dies meldete das "Wall Street Journal" am Samstag
Wie Telekommunikationsminister Rik Daems sagte, hätten die drei Lizenzinhaber am Freitag bei der Regulierungsstelle beantragt, den Launch um 15 Monate auf Dezember 2004 verlegen zu dürfen.
Bereits im Februar 2002 hatte man in Belgien die Inbetriebnahme des 3G-Netzes auf September 2003 vertagt.
März 2001: UMTS-Lizenzen in Belgien vergebenEuropaweite Verschiebung möglich
Als Begründung wurde angegeben, dass nicht genügend Endgeräte zur Verfügung stünden. Auch habe man große Schwierigkeiten, die Genehmigungen für die Aufstellung von UMTS-Sendemasten zu erhalten.
Minister Daems kündigte an, dass man am 4. Dezember mit allen EU-Ministern Gespräche um eine europaweite Verschiebung der Starts der UMTS-Netze führen würde.
Der Sprecher der EU-Kommission Per Haugaard sagte, eine europaweite Annäherung sei gut, um eine Zersplitterung der Märkte zu verhindern.
