"Anno 1503" soeben erschienen
Nach vier langen Jahren Entwicklungszeit mit mehr als 80 beteiligten Mitarbeitern und drei Millionen Euro Entwicklungskosten ist es endlich so weit.
Ab heute ist das Aufbaustrategie-Spiel "Anno 1503" im Handel erhätlich.
Mit einem großen Launch-Event in Berlin stößt man heute ein letztes Mal auf die Fertigstellung an.
Österreichische Entwickler
Das Kernteam der Entwicklung von Anno 1503 bilden die
österreichische Firma Max Design aus Schladming. Sunflowers
koordinierte alle Arbeiten an dem Projekt und wickelt die Marketing-
und PR-Aufgaben ab. Electronic Arts vertreibt das Spiel weltweit.
Anno 1503Handel treiben
Im mittelalterlichen Anno-Szenario sind vor allem strategisches Können, kaufmännisches Talent und diplomatisches Geschick gefragt.
Nach bekanntem Prinzip überprüft ein Pioneer das vom Spieler ausgewählte Eiland und baut in der Nähe der wichtigsten Rohstoffquellen eine Siedlung. Nachdem die Produktionsketten etabliert wurden, können über die Verkaufsstände eigene Waren verkauft werden.
Allmählich ensteht bei den Bürgern auch der Wunsch nach Luxusgütern, die aber nur hergestellt werden können, wenn mit Nachbarvölkern ein reger Handel stattfindet.
Diesen Handel kann man mit neun verschiedenen Kulturen wie Venezianern, Azteken, Indianern oder auch Eskimos, Steinzeitmenschen, Arabern und sogar Piraten treiben.
Für 50 Euro
Anno 1503 wird auf zwei CDs inklusive Handbuch und Poster ausgeliefert. Der Preis liegt bei knapp 50 Euro. Über 150 Tierarten, 100 verschiedene Gattungen von Pflanzen und 345 verschiedene Gebäude zeichnen die Detailfülle von Anno 1503 aus.
Mehrspielermodus kommt später
Im Einzelspielermodus kann man zwischen den Optionen Endlosspiel, Szenarien und Kampagnen wählen.
Im Endlosspiel spielt das Militär wie schon bei Anno 1602 nur eine untergeordnete Rolle. Nur in den Kampagnen stehen die Kampfeinheiten von vornherein bereit, umfangreichere Schlachten können geschlagen werden. Eine Kampagne besteht aus insgesamt zehn Missionen.
Bei der Auslieferung fehlt dem Spiel noch der Mehrspielermodus, dieser soll in wenigen Wochen mittels Update nachgerüstet werden können.
