ATI stellte neue Grafikchips vor
ATI hat seine neuen Grafikchips vorgestellt. Der Radeon 9500, der auch in einer "Pro"-Variante erscheint, dringt in den Mainstream vor, und eine günstigere Variante des 9700 Pro gibt es auch.
Beim Radeon 9500 hat man vier der acht Rendering-Pipelines eingespart. Als "Radeon 9500 Pro" kommt der Chip aber wieder mit acht Pipes bei gleichem Takt.
Mit dem neuen Portfolio wagt ATI unmittelbar vor der Vorstellung von Nvidias NV30 den Generalangriff auf den Marktführer.
Teure High-End-Beschleuniger werden kaum gekauft
ATI konzentriert sich nun vor allem auf das mittlere
Preissegment, da die jeweils schnellsten Renommierprodukte nur einen
winzigen Teil des Marktes ausmachen. Nach einer neuen Studie halten
die teuersten Karten nur ein Prozent des Marktes, Grafikkarten über
150 USD haben insgesamt nur 17 Prozent Marktanteil.
ATIVarianten und Preise
ATI hat weiterhin die günstigeren Modelle Radeon 9000 und 9000 Pro im Angebot.
Grafikkarten mit 128 MB Speicher sollen mit Radeon 9700 Pro 399 USD, mit Radeon 9700 299 USD, mit Radeon 9500 Pro 199 USD und mit Radeon 9500 179 USD kosten.
Weitere Ausführungen stehen noch nicht genau fest, eine 64-MB-Karte mit Radeon 9500 soll aber 209 Euro kosten, die neue Oberklasse mit Radeon 9700 und 128 MB um 360 Euro erhältlich sein.
Als Erstes wollen laut ATI Gigabyte, Sapphire, Hercules und Connect3D Karten mit den neuen Grafikchips anbieten. Den 9500 Pro will ATI ausschließlich auf eigenen Karten verbauen. Mitte November sollen die ersten Karten im Handel zu haben sein.
Externe Stromversorgung
Ein gemeinsames Merkmal der neuen Grafikkarten wird zudem die vom Radeon 9700 Pro bekannte externe Stromversorgung sein. Da alle Chips noch in 0,15 Mikron Strukturbreite hergestellt werden, ist das weiterhin nötig.
