24.10.2002

MOBIL

Bildquelle: fuZo

Siemens kämpft um Handy-Markt in China

Nach einem schwierigen Jahr versucht Siemens, seine Position auf dem chinesischen Markt für Mobiltelefone wieder auszubauen. Das Unternehmen will seine Aktivitäten auf dem größten Handymarkt der Asien-Pazifik-Region weiter verstärken.

Das weltweite Siemens-Zentrum für die Entwicklung einfacher, billiger Mobiltelefone ist bereits nach Peking verlagert worden. Um Modetrends besser aufnehmen zu können, arbeitet ein eigenes Designbüro in Shanghai.

250 Modelle

Im harten Wettbewerb in China will Siemens nach Angaben von Peter Borger von Siemens Mobile in Shanghai in den nächsten zwölf Monaten mit neun neuen Modellen seinen Marktanteil von zehn auf zwölf Prozent steigern.

"Fashion ist heute gefragt", sagte Borger, der einräumte, dass Siemens - die Nummer drei auf dem Markt - mit neuen Produkten zu langsam gewesen sei. In China konkurrierten derzeit 250 Modelle um Kunden.

Die Produktion in dem Werk in Shanghai, das für China und den Weltmarkt herstellt, soll in diesem Jahr von 14 auf 15 Millionen gesteigert werden. Maximal könnten 17 Millionen produziert werden.