TopCall wieder in der Gewinnzone
Das an der NASDAQ Europe notierte Wiener Technologie-Unternehmen TopCall hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres schwarze Zahlen geschrieben.
Wie der Anbieter von Kommunikationslösungen am Mittwoch mitteilte, drehte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern [EBIT] von minus 2,79 auf plus 1,39 Millionen Euro.
Umatz leicht gesunken
Das Umsatzvolumen blieb in den ersten drei Quartalen 2002 mit
22,08 Millionen unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 22,99
Millionen Euro. Der Cash-Bestand erhöhte sich seit Jänner von 8,49
auf 13,18 Mio. Euro.
TopcallWeiterer Aufschwung erwartet
"Wir gehen davon aus, dass wir in unserem traditionell stärkeren vierten Quartal noch weiter zulegen können", wird TopCall-Chef Herbert Blieberger in einer Pressemitteilung zitiert. Nach der Umstrukturierung und Neuausrichtung des Unternehmens sieht Blieberger TopCall nun "in einer guten Ausgangsposition, um in den nächsten Jahren vom stark expandierenden Markt für Unfied-Messaging-Lösungen profitieren zu können".
Ein auch heuer weitergeführtes Programm zur Senkung der Kosten habe zusätzliche Einsparungen von einer Million Euro gebracht. Den Personalstand hat TopCall in diesem Jahr von 222 auf 204 Mitarbeiter zurückgefahren.
Positives EBIT in Q3
Im dritten Quartal wies das Unternehmen ein positives EBIT von rund 926.000 Euro aus, nach einem Fehlbetrag von 2,30 Mio. Euro im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Umsatz blieb mit 6,86 [nach 6,88] Mio. Euro stabil.
