Neuer "Skandal" um Vodafone-Werbung
Wieder gibt es einen "Skandal¿ um Werbung des größten europäischen Mobilfunkunternehmens Vodafone. Die britische Werbeaufsichtsbehörde hat am Mittwoch eine Anzeigenkampagne für SMS verboten, weil dabei nach offiziellen britischen Maßstäben unerwünschte sexuelle Szenen gezeigt wurden.
In Zeitschriften hatte das Unternehmen für seinen SMS-Dienst mit dem Slogan "Bring das Flirten hinter Dich, bevor Du nach Hause kommst. Text."
Auf einem Bild war eine Frau zu sehen, die gegen die Wand eines Treppenhauses gelehnt ein Bein über die Schulter eines Mannes gelegt hatte, welcher zwischen ihren Beinen kniete.
Rugby-Flitzer warben für Vodafone
Eine ungewöhnliche Werbeaktion sorgte Anfang August bei einem
Rugby-Match in Australien im Telstra-Stadion für Aufsehen: In der
zweiten Hälfte des Spiels zwischen Neuseeland und Australien
stürmten zwei Flitzer aufs Feld, mit nichts außer gepinselten
Vodafone-Logos auf dem Leib.
Vodafone muss zahlenNo sex please, we¿re british
Daraufhin sollen bei der Aufsichtsbehörde 19 Beschwerden eingegangen sein, was zu einem Verbot der Kampagne führte.
Das betroffene Unternehmen fühlt sich freilich unschuldig, das Motiv stelle lediglich "das wahre Handy-Verhalten" der Zielgruppe dar. Die jungen Leute würden demnach die Werbung als "relativ zahm" einschätzen.
Einkauf
Vodafone hat am Mittwoch beim zweitgrößten französischen
Mobilfunkanbieter SFR das Zepter übernommen. SFR ist 80-prozentige
Mutter der Netzes "Cegetel", wo Vodafone bereits die restlichen 20
Prozent direkt hält.
Vodafone übernimmt Cegetel
