Philips kann Verluste halbieren
Philips hat im dritten Quartal seinen Verlust mehr als halbieren können. Der Nettoverlust betrug 330 Millionen Euro im Vergleich zu 736 Millionen Euro im dritten Quartal des Vorjahres.
Abschreibungen auf seine Beteiligung an Vivendi Universal in der Höhe von 339 Millionen Euro haben Philips in der Verlustzone gehalten.
Der Umsatz konnte um zwei Prozent auf 7,31 Milliarden Euro erhöht werden. Philips bekräftigte sein Ziel, noch in diesem Geschäftsjahr vor Sonderfaktoren wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen.
Philips hat "das Schlimmste hinter sich"Operativ positiv
Der Nettoverlust der ersten neun Monate belief sich auf 1,676 Milliarden Euro. Ohne Sonderbelastungen wie die Abschreibungen auf Vivendi hätte Philips schon zwischen Jänner und September einen Gewinn von 127 Millionen Euro ausgewiesen.
Im zweiten Quartal hatte der Nettoverlust noch rund 1,4 Milliarden Euro betragen. Im operativen Geschäft konnten die Niederländer das dritte Quartal bereits positiv beenden. Das EBITDA betrug 135 Millionen Euro.
Im Kerngeschäft blieb der Umsatz allerdings noch unter dem des Vorjahrs. Der Umsatz im Bereich Consumer-Electronics fiel um 16 Prozent. In den Bereichen Halbleiter, Bauteile, medizinische Geräte und Haushaltsgeräte zeigte der Trend nach oben. In der Halbeitersparte etwa stieg der Umsatz um 7,5 Prozent auf 965 Millionen Euro. Der operative Verlust wurde von 291 Millionen Euro im dritten Quartal des Vorjahres auf 58 Millionen Euro verringert.
