IT-Branche spricht sich Mut zu
In der Hoffnung auf frischen Wind in der IT-Branche hat der bayerische Ministerpräsident Eduard Stoiber in München die Computermesse Systems eröffnet.
An der bis Freitag dauernden Messe beteiligen sich diesmal nur rund 1.600 Firmen. Das sind ein Viertel weniger als im vergangenen Jahr und halb so viel wie vor zwei Jahren.
Mit dieser Entwicklung spiegele die Systems die Entwicklung des Marktes für Informationstechnologie wider, erklärte Klaus Dittrich von der Messeleitung. "Wir haben uns aber vorgenommen, einen Stimmungswandel einzuleiten."
SystemsGlaube an bessere Zeiten
Stoiber gab sich zum Messeauftakt betont optimistisch. Der Aufschwung werde kommen, da die Möglichkeiten der Informationstechnik und Telekommunikation "noch nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft" seien, erklärte Stoiber.
Die Einführung der neuen Techniken in der Betriebswirtschaft, im Handel, in der öffentlichen Verwaltung und in der Bildung biete sehr gute Zukunftschancen und stehe zum Teil erst am Anfang.
Die UMTS-Einführung werde zusätzliche Impulse schaffen. Dabei forderte Stoiber die Bundesregierung auf, die mit der Versteigerung der UMTS-Lizenzen erworbenen Mittel von 50 Milliarden Euro zumindest teilweise zur Unterstützung dieser neuen Infrastruktur einzusetzen.
